Zur Förderung des Handwerks und des Mittelstandes


Gemeinsam zum Ziel - 16h

 „Förderung schwer zu erreichender junger Menschen bis 25 Jahre“ (nach § 16h SGBII)


Ein Projekt zur sozialen Unterstützung von Jugendlichen mit multiplen Problemlagen, die außerhalb des Sozialleistungssystems stehen, bzw. vom Ausstieg aus dem Sozialleistungssystem bedroht sind.

Projektziel

  • Unterstützung in schwierigen Lebenslagen
  • Stabilisierung der Lebenssituation
  • Entwickeln von Lebens- und Berufsperspektive
  • Begleitung auf dem Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit
  • Integration in Regelangebote und Nachbetreuung
  • Integration in das Sozialleistungssystem

Zielgruppe

Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren mit multiplen Problemlagen, wie:

  • fehlender Schulabschluss
  • Ausbildungs-/ Maßnahmeabbruch
  • Langzeitarbeitslosigkeit
  • fehlender oder bislang verweigerter Zugang zum Hilfesystem Krisensituationen oder Notlagen (Verschuldung, Wohnungslosigkeit, Armut, Hafterfahrung ),
  • schwierige "familiäre" Entwicklung (Patchwork-Familie, Heimerfahrung) mit Sucht-, Armuts- und Gewalterfahrungen
  • Alleinerziehend mit fehlender Unterstützung in der Familie
  • verminderte Sozialkompetenz in Bezug auf Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, Teamkompetenz, Leistungsbereitschaft, Selbstkompetenz, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Reflexionsvermögen, Frustrationstoleranz usw.
  • Lern- und Leistungsbeeinträchtigungen (Legasthenie, Dyskalkulie usw.),
  • Migrationshintergrund
  • psychische Krankheiten, Persönlichkeitsstörungen
  • körperliche Behinderungen

Grundsätze des Projektes

Die Zielgruppe ist oft durch hohe Hemmschwellen gegenüber Unterstützungsangeboten gekennzeichnet. Dem wird im Projekt durch die Prinzipien Freiwilligkeit, Offenheit und Niedrigschwelligkeit
Rechnung getragen. Das Projekt ist ein offenes, freiwilliges Angebot. Durch individuelle Beratung und Begleitung werden den Teilnehmenden individuelle Entwicklungs- und Integrationsverläufe ermöglicht. Der Eintritt bzw. Austritt in das/aus dem Projekt ist jederzeit möglich. Es gibt keine festen Präsenzzeiten. Der zeitliche Aufwand wird individuell mit den Teilnehmenden abgestimmt.

Inhalte / methodische Instrumente

  • Aufsuchende Sozialarbeit
  • Mobile Beratungsangebote
  • Niedrigschwellige Beratung/ Clearing
  • Casemanagement
  • Freizeitorientierte Gruppenangebote (Tagesstruktur, gemeinsame Mahlzeiten, Erlebnispädagogik, Sport, Kultur, Ehrenamt)
  • Soziale Projektangebote (z.B.: Medienkompetenz, Kulturtechniken, Sport, Ehrenamt)
  • Arbeitsmarktorientierte Angebote (z.B.: Betriebsbesichtigung, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Recherche, selbstständige Produktion)

Besonderheiten des Projektes

  • aufsuchende Sozialarbeit im Sinne von Streetwork
  • in der Einstiegsphase wird auf Wunsch Anonymität zugesichert
  • langer Zeitrahmen, um nachhaltige Integration zu erarbeiten

Ansprechpartner:

Diana Mussehl - Sozialpädagogin    0172/66 21 489        mussehl(at)abw-ang.de
Robert Krause  - Casemanager       0172/66 24 519        rkrause(at)abw-ang.de
Mathias Priebe - Casemanager       0172/66 23 160        priebe(at)abw-ang.de

 

 

 

Ihre Bildungschancen

Wir beraten Sie gerne!

Ihr Ansprechpartner:

Frau Kießner

Telefon: 03331 296978 10

E-Mail: sekretariat(at)abw-ang.de

Angermünder Bildungswerk
Puschkinallee 12
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Fax: 03331 296978-77